Chili
Capsicum frutescens
Familie: Nachtschattengewächse
Von Chillies kann man einen scharfen und beissenden Geschmack erwarten. Sobald man sich an ihr Feuer gewöhnt hat, wird man jedoch überrascht sein, wieviele verschiedene zusätzliche Geschmacksrichtungen sie zeigen können: Fruchtig, erdig, rauchig, frisch, süss und blumig sind nur einige davon.
Nutzen:
Fördert die Durchblutung und regt den Appetit an.
Aussaat:
Die Chili-Samen brauchen zum Keimen eine relativ hohe Temperatur (mindestens 20°C). Deshalb muss man die Pflanzen im Zimmer aussäen. Eine Styroporplatte zwischen der kalten Fensterbank und der Anzuchtschale kann die Keimdauer verringern.
Standort und Pflege:
Möglichst sonnig und warm und nicht zugig. Die Anzahl der Sonnenstunden, der Temperatur und die Trockenheit haben einen deutlichen Einfluss auf die von den Früchten erreichte Schärfe. Als Grundregel gilt: Je heisser, sonniger und trockener es ist, desto schärfer und aromatischer werden die Früchte.
Ernte:
Irgendwann im August oder September sollten die ersten Chilies reif sein. Reife Chilies abernten, nicht an der Pflanze hängen lassen. Sollten die Chilies nicht mehr reif werden, bevor es kalt wird, hat man die Möglichkeit, die Pflanzen zwei oder drei Wochen ins Haus zu nehmen. Meistens werden die Früchte dort sehr schnell rot.
Verwendung:
Tomatensauce, scharfe Fleischsaucen, Hackbraten, Gulasch, Ragout, Pasteten, Tartar, Tomatensuppe.