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Rosmarin
Rosmarinus officinalis

Familie:

Schon von weitem macht Rosmarin mit seinem würzigen Duft auf sich aufmerksam. Der immergrüne Halbstrauch besitzt nadelförmige Blätter und rosafarbene oder weiße Blüten, die sich von März bis Juni zeigen.

Nutzen:
Regt den Appetit an, hilft Kochsalz einsparen. Fördert Magensaftsekretion, entkrampft die Gallenwege und stärkt die Leberfunktion. Durchblutung und Stoffwechsel werden verbessert. Macht fette Speisen bekömmlicher.

Aussaat:
Da eine Anzucht aus Samen sehr langwierig ist, empfiehlt es sich, junge Pflanzen zu kaufen.

Standort u. Pflege:
Als Südländer braucht Rosmarin viel Sonne und Wärme. Er bevorzugt durchlässigen, trockenen Boden. Nur in sehr milden Gegenden kann Rosmarin mit Winterschutz im Freien überdauern. Ansonsten sollte er den Winter in einem hellen, etwa 10 Grad warmen Quartier verbringen (nicht austrocknen lassen).

Ernte:
Rund ums Jahr lassen sich Blätter und Triebspitzen vom immergrünen Rosmarin frisch ernten. Zum Trocknen vorgesehene Zweige schneidet man am besten zur Blütezeit.

Verwendung:
Rosmarin wird mitgekocht und vor dem Servieren wieder herausgenommen. Besonders gut passt Rosmarin zu Lammfleisch. Die Naturheilkunde schreibt dem Kraut eine belebende Wirkung zu (Tee, Badezusatz).

© Lea  2026