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Liebstöckel
Levisticum officinale

Familie:

Die ätherischen Öle des Liebstöckels riechen wie die Maggi-Würze, daher kommt auch der Name „Maggikraut“. Mit ihren hohlen Stängeln erreicht die Staude bis zu 2 Meter Wuchshöhe. Im Hochsommer entwickeln sich zarte, gelbe Blüten.

Nutzen:
Allgemein verdauungsfödernd. Regt das Liebesleben an (daher auch der Name Luststock).

Aussaat:
Da bereits eine einzelne Pflanze genug Ertrag abwirft, lohnt sich eine Anzucht kaum. Wer es dennoch versuchen will, sät am besten erst im August aus, da dies größere Ernten verspricht.

Standort u. Pflege:
Liebstöckel gedeiht nur auf nährstoffreichem, kalkhaltigem Boden. Sonne wird ebenso vertragen wie Halbschatten oder Schatten.

Ernte:
Junge Blätter werden nach Bedarf frisch geerntet. Von älteren Pflanzen kann man im Herbst die Wurzel ausgraben. Alle Pflanzenteile lassen sich gut trocknen, die Blätter auch einfrieren.

Verwendung:
Die Blätter verleihen Fleisch und Eintöpfen eine deftige Würze. Nur sparsam verwenden. Ein Tee aus den Wurzeln unterstützt die Verdauung.


© Lea  2026