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Lavendel
Lavandula angustifolia

Familie:

Die Charakterpflanze der Provence ist ein ausdauernder Halbstrauch, der 30 bis 60 Zentimeter hoch wird. Seine lanzettlichen, graufilzig behaarten Blätter bleiben auch im Winter an den Zweigen haften. Ab Juli erscheinen die stark duftenden Blütenähren.

Sorten:
Alba (weißblühend), Munstead (tiefblau), Rosea (rosafarben)

Aussaat:
Ab März mit der Vorkultur beginnen, im Mai mit etwa 30 Zentimeter Abstand nach draußen pflanzen. Einfacher ist der Kauf von Jungpflanzen.

Standort u. Pflege:
Lavendel benötigt einen trockenen, lockeren Boden in vollsonniger Lage. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert einen buschigen Wuchs. In kalten Lagen ist ein Winterschutz aus Reisig erforderlich. Lavendel ist ein guter Mischkulturpartner zum Beispiel für Rosen. Durch seine ätherischen Öle hält er Blattläuse fern.

Ernte:
Bis zur Blüte kann man laufend junge Blätter und Triebspitzen ernten. Konserviert werden sie durch Trocknen, Einfrieren oder Einlegen in Öl. Ab August sind die Blüten erntereif.

Verwendung:
Die fein geschnittenen Blätter werden mitgekocht. Sie passen gut zu Fisch, Eintopf oder Hammelfleisch. Getrocknete Blüten sollen Motten vertreiben (Lavendelsäckchen im Kleiderschrank). Die Blüten schmecken fein zerrieben auch auf Butterbrot. Rezepttipp: Erdbeersalat mit Lavendelparfait.

© Lea  2026