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Knoblauch
Allium sativum

Familie:

Die starke Würzkraft des Knoblauchs reift unter der Erde heran: in einer Hauptzwiebel, die aus vielen Einzelzehen besteht. Oberirdisch entwickeln sich schmale Blätter und ein hoher Blütenschaft, an dem sich im Juli der kugelige Blütenstand bildet. Knoblauch wird nur ein- oder zweijährig gezogen.

Nutzen:
Leicht verdauungsfördernd, beugt Raucherkrankheiten vor, Kreislauf, Blutbild.

Aussaat:
Einzelne Knoblauchzehen steckt man im Frühjahr oder Herbst etwa 5 Zentimeter tief in lockeres, humusreiches Erdreich. Rundum etwa 20 Zentimeter Abstand einhalten. Die Brutzwiebelchen, die sich an der Blüte entwickeln, können ebenfalls zur Vermehrung verwendet werden.

Standort u. Pflege:
Knoblauch braucht Sonne und Wärme. Der Boden sollte locker und humusreich sein. Öfter hacken, damit kein Unkraut aufkommt. Knoblauch ist ein guter Partner für Mischkulturen, zum Beispiel mit Erdbeeren. Er schützt die Beeren vor Grauschimmel.

Ernte:
Geerntet wird, wenn das obere Laubdrittel verwelkt ist. Die Zwiebeln trocken und luftig lagern. Einlegen in Essig oder Öl ist eine bewährte Konservierungsmethode.

Verwendung:
Knoblauch wirkt blutdrucksenkend und beugt Arterienverkalkung vor. Er würzt Fleisch, Gemüse, Salat und Sossen.


© Lea  2026