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Pimpinelle
Sanguisorba minor

Familie: Rosengewächse

Die ausdauernde Staude treibt aus ihrem kräftigen Wurzelstock im Frühjahr eine üppige Blattrosette. Ihre paarig gefiederten Blätter weisen am Rand eine typische Zähnung auf. Ab Mai bilden sich 30 bis 50 Zentimeter hohe Blütenstängel.

Konservierung:
Die Konservierung der Pimpinelle ist zwar durch Trocknen möglich, jedoch verliert sie so einen grossen Teil ihres Aromas. Sie läßt sich gut einfrieren und in Öl, Essig oder Salz einlegen. In Zitronensaft eingelegt erzielt man ein gutes Aroma.

Aussaat:
Schon im März kann man direkt ins Freiland säen. Nach der Keimung vereinzelt man die Pflänzchen auf 25 Zentimeter Abstand.

Standort u. Pflege:
Pimpinelle bevorzugt Sonne bis Halbschatten und einen durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Die Blütenstände sollte man zugunsten der Blattentwicklung abschneiden. Nach zwei Jahren neue Pflanzen anziehen.

Ernte:
Junge, zarte Blätter kann man laufend ernten. Pimpinelle lässt sich auch einfrieren und in Essig oder Öl einlegen.

Verwendung:
Pimpinelle gehört in die berühmte „Grüne Soße“ und passt in Kräuterbutter, würzt Quark- und Eierspeisen, Salate, Gemüse, Fisch- und Fleischgerichte. In der Naturheilkunde verwendet man die verwandte Art S. officinalis.

© Lea  2026