Petersilie
Petroselinum crispum
Familie: Doldenblütler
Die Petersilie, eines der bekanntesten Würzkräuter, gehört zu den Zweijahrespflanzen: im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, aus der sich im zweiten Jahr ein bis zu 60 Zentimeter hoher Blütenstängel schiebt.
Sorten:
Mooskrause, Grüne Perle, Smaragd, Einfache Schnitt (glattblättrig). Daneben gibt es noch die Wurzelpetersilie, deren fleischige Wurzel als Suppengewürz dient.
Aussaat:
Von Mitte März bis Juli kann im Abstand von 15 bis 20 Zentimetern direkt ins Beet gesät werden. Die Samen keimen sehr langsam. Es ist daher empfehlenswert, als Markiersaat ein paar schnell keimende Radieschen mit auszusäen.
Standort u. Pflege:
Petersilie bevorzugt tiefgründigen, nahrhaften, feuchten Boden. Der Standort sollte halbschattig sein. Sie verträgt keine frische Düngung. Petersilie ist mit sich selbst unverträglich, daher jedes Jahr an einem anderen Platz aussäen.
Ernte:
Laufend die stärksten Stiele pflücken, Herzblätter stehen lassen. Petersilie lässt sich gut einfrieren. Wurzel, Samen und blühendes Kraut werden in der Naturheilkunde verwendet.
Verwendung:
Mit Ausnahme von Süßspeisen passt die vitaminreiche Petersilie zu fast allen Gerichten. Nicht mitkochen.