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Beifuss
Artemesia vulgaris

Familie: Korbblütler

Beifuss ist eine einheimische Wildpflanze. Die positive Wirkung auf die Füsse scheint schon lange bekannt zu sein. In die Schuhe gelegt oder ans Bein gebunden sorgt er dafür, dass der Wanderer nicht so schnell müde wird. Von dieser Verwendung leitet sich wohl auch der Name ab.

Nutzen:
Fördert die Saftsekretion besonders im Magen, macht Fett leichter verdaubar.

Aussaat:
Beifuss stellt keine besonderen Ansprüche. Am besten gedeiht er in sonnigen Lagen auf trockenen, kalkhaltigen Böden. Zuviel Dünger bekommt dem Beifuss nicht. Die Aussaat erfolgt ab Mitte April im Frühbeetkasten. Der Samen darf nicht mit Erde abgedeckt werden, da Beifuss ein Lichtkeimer ist. Ab Mitte Mai kann er im Abstand von 50x20 cm im Freiland gepflanzt werden. Freilandaussaaten sind ab dem 10. Mai möglich. Die Keimzeit beträgt 14—24 Tage. Letzte Aussaat Mitte Mai. Wichtig: Beifuss sollte sich nicht selbst aussäen, da er sonst zur Plage werden kann!

Standort und Pflege:
Sonnig warm, nährstoffreiche auch gern leicht feuchte Böden Geschmack und Verwendung in der Küche

Ernte:
Kurz vor dem Aufblühen erntet man die Blütenrispen und hängt sie gebündelt zum Trocknen auf.

Verwendung:
Die Blütenrispen lassen sich auch gut in Öl oder Salz einlegen. Werden sie frisch mitgekocht, sollte man sehr sparsam damit umgehen, da der frische Beifuss eine besonders starke Würzkraft hat. Getrocknet wird er in pulverisierter Form zugegeben. Getrocknete Blätter gebraucht man zur Teeherstellung. Sie werden getrennt von den Blütenrispen aufbewahrt.


© Lea  2026